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Doktoratskolleg 2019-2021

„Die Künste und ihre öffentliche Wirkung: Dynamiken des Wandels“

Der seit 2002 bestehende interuniversitäre Kooperationsschwerpunkt „Wissenschaft und Kunst“ der Paris Lodron Universität (PLUS) und der Universität Mozarteum Salzburg (MOZ) widmet sich in Forschung, Lehre und Vermittlung dem wechselseitigen Verhältnis von Wissenschaften und Künsten aller Sparten. In diesem Rahmen wird ab dem WS 2019/20 ein dreijähriges Doktoratskolleg zum Thema „Die Künste und ihre öffentliche Wirkung: Dynamiken des Wandels“ eingerichtet. Finanziert wird das Kolleg durch Mittel des Landes Salzburg, der PLUS und des MOZ. Die Kollegiat_innen arbeiten an den Schnittstellen von Wissenschaft und Kunst. Ihre Projekte beschäftigen sich mit Phänomenen, Konzepten und Prozessen gesellschaftlicher Veränderungen in ihrer Wechselwirkung mit den Künsten und ihren Öffentlichkeiten. Dabei können vielfältige Perspektiven in Bezug auf Disziplinen und Fragestellungen eingenommen werden.

Das Doktoratskolleg richtet sich an Absolvent_innen von Kunstuniversitäten, Universitäten und Fachhochschulen (auf MA-Niveau), wobei alle Künste und Wissenschaftsrichtungen angesprochen sind. Entsprechend der Zielsetzung des Kooperationsschwerpunkts „Wissenschaft und Kunst“ ist das Kolleg transdisziplinär ausgerichtet und bietet einen Rahmen für vernetztes Forschen und Arbeiten. Das Doktoratsstudium fördert und vermittelt Theorieverständnis sowie methodische Kompetenzen auf postgradualem Niveau. Reflektiert wird dabei insbesondere das Verhältnis von Theorie und Praxis der Künste sowie kultureller Produktionen. Ziel ist es, die Kollegiat_innen dabei zu unterstützen, einen eigenständigen Beitrag zur wissenschaftlichen und künstlerischen Forschung zu leisten.
Die wissenschaftlichen Projekte der Kollegiat_innen sollen das Thema „Die Künste und ihre öffentliche Wirkung: Dynamiken des Wandels“ aufgreifen und einem der drei im WS 2019/20 startenden Programmbereiche des Schwerpunkts, die ebenfalls zu diesem Thema arbeiten, zuzuordnen sein:

 Figurationen des Übergangs
• (Inter)mediation. Musik – Vermittlung – Kontext 
• Zeitgenössische Kunst und Kulturproduktion

Mehr Infos hier.


Die Kollegiat_innen studieren im interuniversitären Doktoratsstudium Wissenschaft und Kunst (PLUS und MOZ). Nach erfolgreicher Absolvierung des Studiums wird der akademische Grad Doctor of Philosophy (PhD) verliehen.
Beginn der Stelle: 1. Oktober 2019
Vertragsdauer: 12 + 24 Monate (Vergabe für ein Jahr, danach im Regelfall Verlängerung um weitere 2 Jahre)

 

Aufgabenschwerpunkte:
Wissenschaftliche Arbeit mit dem Ziel der Promotion im Rahmen des Doktoratskollegs. Teilnahme und Mitarbeit an den Veranstaltungen des Kollegs, aktive Mitgestaltung der gemeinsamen Kolloquien, Diskussionsrunden, öffentlicher Veranstaltungen und vernetzter Projektarbeit. Erwartet wird eine Anwesenheit vor Ort im Ausmaß einer 50%-Anstellung; Kernarbeitszeiten werden am Beginn des Doktoratskollegs festgelegt. Voll ausgestattete Arbeitsplätze stehen zur Verfügung.

 

Die Dissertation selbst kann in Absprache mit der Betreuerin / dem Betreuer auch in Englisch verfasst werden. Erforderlich ist die Beherrschung der deutschen Sprache gemäß Sprachniveau B2 gemäß A Common European Framework of Reference for Languages CEFR 2001 / dt. Gemeinsamer Europäischer Referenzrahmen GER 2001 des Council of Europe.


Allgemeines: 
Es werden sieben Doktorats-Stellen (50%) eingerichtet; die Aufnahme erfolgt gem. § 28 Kollektivvertrag für die Arbeitnehmer_innen der Universitäten / Verwendungsgruppe B1.
Die Paris Lodron Universität Salzburg sowie die Universität Mozarteum Salzburg streben eine Erhöhung des Frauenanteils an und fordern daher qualifizierte Frauen ausdrücklich zur Bewerbung auf.


Personen mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen, die die geforderten Qualifikationskriterien erfüllen, werden ausdrücklich zur Bewerbung aufgefordert. Informationen erhalten Sie unter der Telefonnummer +43/662/8044-2465 sowie unter disability@sbg.ac.at.


Leider können die Reise- und Aufenthaltskosten, die aus Anlass des Aufnahmeverfahrens entstehen, nicht vergütet werden.


Erforderliche Bewerbungsunterlagen:
• Tabellarischer Lebenslauf inkl. Darstellung des Werdegangs, aus dem sowohl die bisherigen wissenschaftlichen als auch künstlerisch-kulturellen Erfahrungen und Kompetenzen hervorgehen 
• gegebenenfalls Angaben über Publikationen, Vorträge, Ausstellungen, künstlerische Arbeiten etc.
• Motivationsschreiben (1 Seite)
• Exposé (15.000-25.000 Zeichen inkl. Leerzeichen und Literaturverzeichnis) und ein Abstract (max. 1 Seite)
• Zeugniskopien
• Ein bis zwei Empfehlungsschreiben

 

Die Bewerbung richten Sie bitte in postalischer und elektronischer Form bis 3.4.2019 (Eingangsdatum der Email, Datum des Poststempels) an:

Universität Salzburg-Universität Mozarteum
Kooperationsschwerpunkt Wissenschaft und Kunst, 
Bergstr. 12a 
5020 Salzburg
E-Mail-Adresse: gerbert.schwaighofer@sbg.ac.at


Bei Fragen wenden Sie sich an: 
Ute Brandhuber-Schmelzinger
Tel. +43 662/8044-2384, Email: ute.brandhuber-schmelzinger(at)sbg.ac.at